Warum die EU nie ein Bundesstaat werden kann

Es ist zwar ein feuchter Traum neosozialistischer EU-Nazis, wird aber nicht funktionieren. Man versucht eine übergeordnete Gebietskörperschaft zu bilden, die über dem regionalen Wirkungskreis der Menschen liegt. Damit werden die Menschen durch Zentralismus entmündigt.

Ich lehne die EU ab. Ich lehne aber nicht nur Brüssel ab, sondern auch Berlin. Ja, sogar Stuttgart lehne ich ab! Ich brauche keine EU und ich brauche auch kein Deutschland, sofern es soetwas überhaupt gibt. Ich kann mit den Großmachtsbestrebungen politisch korrekter Neosozialisten, die die (Ver)Führer der verlogenen Blockpartei anhimmeln, nichts anfangen. Demokratie funktioniert regional am besten, denn die Menschen haben ähnliche Bedürfnisse, kennen sich und können kommunizieren. Stellt euch mal vor, wir hätten das EU-Reich in Form eines Bundesstaates: Es gäbe eine gemeinsame Sozialpolitik, Bildungspolitik und so weiter. An irgend einem Sonntag Abend dann, diskutiert eine elitäre Runde in einer pariser Talkshow über Mindestlöhne. In einer polnischen Talkrunde geht es um Zuwanderung und bei Jauch spricht man über Steuerhinterziehung. In einem Bundesstaat müssen öffentliche Debatten möglich sein.

Aber wer schaut denn bitte polnische, französische und italienische Talkshows??? Also ich nicht, denn ich verstehe diese Sprachen nicht. In einem EU-Reich wären ähnlich wie in untergegangenen Imperien keine öffentlichen Debatten möglich. Die Menschen werden unterdrückt und nur durch Ideologien zusammen gehalten. Die USA hat gegenüber der EU einen entscheidenden Vorteil und der nennt sich Verbalunion. Alle Amerikaner (fast alle) sprechen Englisch. Ich wohne nur wenige Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Ab und zu fahre ich rüber um zu tanken oder um Käse zu kaufen. Aber das haben meine Eltern schon vor 30 Jahren gemacht! Hierzu brauchen wir die EU nicht. Würde ich in Frankreich auch eine Versicherung abschließen oder ein Haus kaufen? Eher nicht, denn ich wäre mit der fremdsprachigen Bürokratie völlig überfordert.

Unsere Städte und Gemeinden sind überschuldet, aber Banken werden gerettet. Autobahnen sind Dauerbaustellen, Finanzhighways funktionieren einwandfrei. Ist es rechtspopulistisch weniger EU und weniger Deutschland zu fordern, damit mehr Region und mehr Mensch zählt? Es gibt weder ein europäisches noch ein deutsches Volk. Bezeichnet mal einen Badner als Schwaben oder einen Bayern als Sachse, oder einen Düsseldorfer als Kölner dann wisst ihr was ich meine. Ich habe nichts gegen die Zollunion und Zusammenarbeit in Bereichen in denen es Sinn macht. Ein EU-Bundesstaat wird aber scheitern, denn er kann nicht funktionieren; er hat noch nie funktioniert. Bald ist Europawahl und wir wählen das EU-Parlament, aber NICHT die EU-Regierung. Vielen ist das nicht bewusst (hier weiter lesen: “Europawahl – Was wählen wir da?”).


Aus Jenny’s Blog JennyGERmail-blog (at) yahoo.de

Kriegstreiberei

Viel wird jetzt über Krieg, einen möglichen Weltkrieg und alten Prophezeiungen, die sich jetzt erfüllen sollen, geschrieben. Leider bestätigt die Situation (zumindest ansatzweise) diese Befürchtungen.

Die Revolten in der Ukraine wurden und werden durch Förderung und Finanzierung des Westens, also USA und Europa, mit aktiver Beteiligung der NATO, und deren Mittelsmänner mediengerecht inszeniert.

Russland schnappt sich die Krim – das war vorauszusehen. Putin ist der Böse. Also muss man Putin mit vereinten Kräften inter Druck setzen. Und hier beginnt ein Spiel, das für uns alle katastrophal ausgehen kann.

Bisher war Putin in all seinen Handlungsweisen, Interviews und Ansprachen überlegt, diplomatisch und nicht kriegstreibend, nicht aggressiv. Im Gegensatz zu den Amerikanern, wo fragwürdige Politiker sofortigen Atombombeneinsatz fordern und Putin mit Hitler vergleichen.

Ob das Krim-Referendum der russischen und ukrainischen Verfassung entspricht, kann ich nicht sagen. Doch es ist eine demokratische Volksentscheidung – auch wenn sie im Vorfeld absehbar war, weil auf der Krim viele Russen leben und diese sich von Russland mehr versprechen, als von der Ukraine.

Die Ukraine ist weitgehend pleite. Schätzungen ergeben einen raschen Kapitalbedarf von rund 60 Milliarden €uro, für jetzt die EU und die USA aufkommen sollte.

Wird die Ukraine oder zumindest Teile davon nun westlich (zwangs)orientiert, werden die Amerikaner keine Zeit verstreichen lassen, ihre Truppen und Konzerne dort zu stationieren. Und mit den Truppen kommen auch moderne Waffensysteme … die gegen Russland gerichtet sind.

Damit wird der amerikanische Kreis von Militärbasen rund um Russland enger gezogen und für Russland wächst die Bedrohung. Plötzlich sind wir wieder im Kalten Krieg angekommen …

Was man heute über den Kalten Krieg aus diversen Dokumenten und Interviews weiss, ist erschreckend – auch bezüglich der derzeitigen Lage. Denn nicht die Sowjets waren die aggressiven Hochrüster hin zum Erstschlag, sondern die Amerikaner haben in ihren perfiden Sandkastenspielen der Generäle den Erstschlag und damit die atomare Vernichtung der UdSSR immer wieder durchgespielt. Warum es tatsächlich nicht zu einer realen Konfrontation bzw. zu einem Erstschlag der Amerikaner kam? Weil die Russen, obwohl die meiste Zeit technisch unterlegen, trotzdem einen Zweitschlag durchführen hätten können – durch die gigantische Hochrüstung auf beiden Seiten.

Der Plan, die Sowjetunion zu vernichten, wurde nicht aufgegeben. Auch während der Zeit der Entspannung nicht.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion, wo das neue Russland erst seinen Weg finden musste, suchte die USA in ehemaligen Sowjetstaaten neue Partner und baute so einen Ring von Militärbasen rund um Russland auf.

Teilweise sogar unter fast lachhaften Bezeichnungen wie Abwehrraketen gegen Angriffe aus Terrorstaaten wie den Iran – so die Raketenstellungen in Polen, die ausschliesslich gegen Russland gerichtet sind.

Mit der Ukraine als neuen Vasallen wächst natürlich die Bedrohung für Russland. Zusätzlich führt man Sanktionen und Boykotte ein, um Putin und Russland zu schwächen. Es ist ein teuflischer Plan, der durchaus aufgehen kann.

Treibt man Putin, gleich einem Schachspiel, in die Enge, um ihn zu einem Zug zu zwingen, wo man „endlich“ zurück schlagen kann? Welche verlogene Rolle spielt Europa dabei? Das, wenn es tatsächlich zum Krieg kommen würde, in erster Reihe fussfrei dabei ist …

Die USA hat ausser die befreundeten Staaten Kanada und Mexico keinerlei Grenzen zu einem Staat, der eine Bedrohung wäre. Und die USA ist seit Bestehen des Staates noch nie angegriffen worden.

(Vorher, vor der Staatsgründung, das waren die Europäer, die den nativen Indianern den Kontinent raubte und ein Land des Rassismus, gegen rot und gegen schwarz, aufbauten!)

Russland ist weder für die USA noch für Europa eine Bedrohung! Diese kann es aber werden, wenn dieses falsche Spiel weiter gespielt wird.

Ich aber frage mich, wie weit die Yankees und ihre europäischen Verbündeten dieses Spiel noch treiben werden … Wie wird der Russe (Putin) auf diesen permanenten Druck reagieren? Treibt der Westen Russland in einen Krieg? Einen Krieg, der möglicherweise zum 3 Weltkrieg ausartet?

Nur nebenbei, die Ukraine hat ohne zukünftigen Handels- und Wirtschaftspartner Russland keine Chance aus der Pleite heraus zukommen. Es fehlen die Strukturen und Technologien, um auf dem europäischen oder amerikanischen Markt erfolgreich sein zu können. Die Landwirtschaft, einst war die Ukraine die Kornkammer Europas, ist heillos veraltet, die Wirtschaft russisch orientiert und eine korrupte Gruppe von Oligarchen hat das Land fest im Griff. Um das Land auf europäischen Standard zu bringen, sind viele, viele Milliarden und wahrscheinlich Jahrzehnte notwendig. Geld und Zeit, die die Ukraine nicht hat!

Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)

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