Der Weisse Hund

Computergenerierter Alternativtext:

 

Eine spezielle Geschichte ist die, vom weissen Hund oder Wolf, der immer wieder für Aufsehen im Dorf sorgte. Im oberen Löwen sassen an diesem kühlen nebligen Herbsttag zwei Bauern, Hans und Paul beieinander. Sie Tranken Most und diskutierten über die eher dürftige Ernte in diesem Jahr.

Für mehr als zwei Most hat es an diesem Abend nicht gereicht mit den paar Batzen die sie im Geldbeutel hatten und die beiden machten sich gegen 22 Uhr auf den Nachhauseweg.

Sie nahmen den Weg vom Oberdorf beim Büsel vorbei, als sie auf der anderen Seite der Strasse waren, vernahmen sie ein leises knurren, beide drehten sich instinktiv um und sahen etwas, dass sie kaum glauben konnten. Vor der Werkstatt beim Büsel stand ein weisser Hund der sie anknurrte. Beide standen wie angewurzelt stehen und schauten dem grossgewachsenen Tier direkt in die Augen. Sie sprachen kein Wort, dachten aber dass sie träumen, noch nie hatten sie ein solches Tier gesehen. Hans rieb sich die Augen, weil er es fast nicht glauben konnte was er da sah, doch der Hund war noch immer da…

Auch Paul versuchte sich die Augen zu reiben, doch auch er konnte den Hund noch sehen, sie sahen einander fragend an und wie sie wieder zum Hund zurückschaue wollten war dieser verschwunden… Das gibt es doch nicht sagte Paul und auch Hans fragte sich wie so ein Tier so lautlos verschwinden kann…

Sie versuchten das erlebte zu erklären, was ihnen aber beim besten Willen nicht gelang. Sie gingen nachhause und legten sich schlafen, es dauerte länger bis Paul einschlafen konnten, weil er noch immer nach einer Erklärung gesucht hatte, s waren ja nur zwei Most, es kann doch nicht sein, dass er betrunken war. Auch Hans machte sich diese Gedanken und schlief dann nach Mitternacht ein.

Am Morgen um 5 Uhr als Paul aufwachte, fühlte sich sein Kopf anders an als sonst, er machte Licht und schaute bei der Kommode in den Spiegel, was er sah erstaunte ihn noch mehr, sein Kopf war geschwollen und er fühlte sich wie gerädert. Die gleichen Sorgen hatte auch Hans, hat es etwas mit dieser Erscheinung zu tun, er musste nach dem Melken bei Paul vorbei.

Sie trafen sich bei der Käsi, die anderen Bauern sahen sich ihre Köpfe an und fragten, ob sie zu viel getrunken hatten, sie schwiegen zu der Erscheinung, die würden das weder glauben noch verstehen… verstehen? Sie verstanden es auch nicht und konnten nicht deuten, was es mit dem weissen Hund auf sich hatte, am Abend waren die Anzeichen am Kopf auf jeden Fall wieder weg.

D Sarah und s Müggli

Geschichte von Andy Koch, Villmergen

Sarah liegt in Ihrem Bett und ist kurz vor dem Einschlafen, als sie ein ganz bekanntes aber unangenehmes Summen an ihrem Ohr wahr nimmt… Ein Mücke schwirrt an ihrem Ohr vorbei.

Sofort schaltet Sarah das Licht ein und schaut wo sich diese Mücke versteckt… plötzlich sagt eine Stimme „Hoi“, Sarah schaut sich um, sieht aber niemanden… sie fragt, wer ist da, die Antwort ist  ich die Mücke, und jetzt sieht Sarah die kleine Mücke an der Wand. Willst du mich stechen fragt Sarah ganz vorwurfsvoll? Nein sagt die kleine Mücke, habe mich nur in dein Zimmer verirrt als ich einen Ausflug mit meiner Mutter, dem Vater und dem Bruder gemacht habe und jetzt weiss ich nicht mehr wie ich Nachhause komme. Wo wohnst du denn kleine Mücke fragt Sarah? Im Birnenbaum… aha soll ich dich nachhause bringen fragt Sarah? Ja gerne sagt die kleine Mücke.

Sarah holt ein kleiner Becher wo die Mücke drin sitzen kann und Sarah geht runter zur Haustüre, Vater und Mutter sind noch am Fernsehen schauen, sie schleicht leise vorbei, schliesst die Türe auf und geht hinaus in den Garten zum Apfelbaum, für Sarah eine kleine Distanz, für die Mücke aber ein weiter Flug, vor allem wenn man nicht weiss wohin man fliegen muss.

So jetzt bist du zuhause sagt Sarah als sie den Becher in die Höhe hält, die kleine Mücke fliegt zum Baum und sagt, warte noch schnell

Schon bald kommen Mutter, Vater und Bruder Mücke und bedanken sich, dass Sarah die kleine Mücke nachhause gebracht hat. Sarah sagt aber, versprecht ihr mir, dass ihr dieses jahr nicht in mein Zimmer kommt und mich sticht? Ja wir versprechen das, sagen die Mücken wie im Chor.

Danke und schlaft gut, ja du auch

Sie geht zurück zum Haus, geht hinein und schleicht wieder ganz still und Leise in Ihr Bett, löscht das Licht wieder aus und schon bald schläft Sarah glücklich ein

Mücke1