D Spinne Martha

Geschichte von Andy Koch, Villmergen

Oben auf dem Rietenberg gibt es die Chriesilochhöhle und eine Sandstein Felswand die gut und gerne 6 – 8 Meter hoch war. Wir haben vor bald 20 Jahren noch Selbst Rettungen mit der Feuerwehr an dieser Wand geübt. Auch die Höhle selber war so gross, dass wir als Kinder immer normal in die Höhle laufen konnten. Doch leider haben die Überschwemmungen in den letzten Jahren sehr viel Sand an diesen Ort gespült und so ist die Felswand nur noch gut 2 Meter Hoch und das Chriesiloch ist fast vollkommen zugeschüttet.

Oben rechts an der Felswand hat eine grosse Schwarze Spinne ihr Netz gespannt und wartet begierig auf allerlei Insekten die da im Wald herum fliegen und kriechen. Am Morgen und am Abend macht die Spinne immer guten Fang, was man ihr auch ansieht… sie wird immer dicker. Die Spinne heisst Martha und ist ansonsten beim Chriesiloch von allen sehr beliebt. Das kann auch Albert bestätigen, Albert ist eine Ameise, die immer alles was die Spinne Martha nicht brauchen kann runterwirft, das sammelt Albert ein und bringt es in den Ameisenhaufen um es weiter zu verwerten.

Nur die Faule Ameise Sepp will sich nicht überreden lassen mit Albert zusammen  die Insektenteile aufzulesen und liegt lieber etwas mehr an der Sonne. Albert will Sepp immer wieder daran erinnern, das Ameisen doch eigentlich alles fleissige Tiere sind und das in der Natur einfach so ist, doch Sepp will sich nicht davon abbringen auch noch etwas das Leben zu geniessen.

Sobald Martha im Spätherbst wieder einen Cocon webt um den Winter über darin zu schlafen, bringt sie jeden Tag Ihr Netz wieder ein Ordnung und pflegt es so gut, dass dieses Netz für alle fast nicht sichtbar ist.

Martha

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