Der kleine Junge

Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte gerade keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spielen. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte. Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei. Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann zu puzzeln. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild. Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe. Das Kind sagte: “Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt.

Der Weisse Hund

Computergenerierter Alternativtext:

 

Eine spezielle Geschichte ist die, vom weissen Hund oder Wolf, der immer wieder für Aufsehen im Dorf sorgte. Im oberen Löwen sassen an diesem kühlen nebligen Herbsttag zwei Bauern, Hans und Paul beieinander. Sie Tranken Most und diskutierten über die eher dürftige Ernte in diesem Jahr.

Für mehr als zwei Most hat es an diesem Abend nicht gereicht mit den paar Batzen die sie im Geldbeutel hatten und die beiden machten sich gegen 22 Uhr auf den Nachhauseweg.

Sie nahmen den Weg vom Oberdorf beim Büsel vorbei, als sie auf der anderen Seite der Strasse waren, vernahmen sie ein leises knurren, beide drehten sich instinktiv um und sahen etwas, dass sie kaum glauben konnten. Vor der Werkstatt beim Büsel stand ein weisser Hund der sie anknurrte. Beide standen wie angewurzelt stehen und schauten dem grossgewachsenen Tier direkt in die Augen. Sie sprachen kein Wort, dachten aber dass sie träumen, noch nie hatten sie ein solches Tier gesehen. Hans rieb sich die Augen, weil er es fast nicht glauben konnte was er da sah, doch der Hund war noch immer da…

Auch Paul versuchte sich die Augen zu reiben, doch auch er konnte den Hund noch sehen, sie sahen einander fragend an und wie sie wieder zum Hund zurückschaue wollten war dieser verschwunden… Das gibt es doch nicht sagte Paul und auch Hans fragte sich wie so ein Tier so lautlos verschwinden kann…

Sie versuchten das erlebte zu erklären, was ihnen aber beim besten Willen nicht gelang. Sie gingen nachhause und legten sich schlafen, es dauerte länger bis Paul einschlafen konnten, weil er noch immer nach einer Erklärung gesucht hatte, s waren ja nur zwei Most, es kann doch nicht sein, dass er betrunken war. Auch Hans machte sich diese Gedanken und schlief dann nach Mitternacht ein.

Am Morgen um 5 Uhr als Paul aufwachte, fühlte sich sein Kopf anders an als sonst, er machte Licht und schaute bei der Kommode in den Spiegel, was er sah erstaunte ihn noch mehr, sein Kopf war geschwollen und er fühlte sich wie gerädert. Die gleichen Sorgen hatte auch Hans, hat es etwas mit dieser Erscheinung zu tun, er musste nach dem Melken bei Paul vorbei.

Sie trafen sich bei der Käsi, die anderen Bauern sahen sich ihre Köpfe an und fragten, ob sie zu viel getrunken hatten, sie schwiegen zu der Erscheinung, die würden das weder glauben noch verstehen… verstehen? Sie verstanden es auch nicht und konnten nicht deuten, was es mit dem weissen Hund auf sich hatte, am Abend waren die Anzeichen am Kopf auf jeden Fall wieder weg.